Präsident Medwedew machts vor; Frau Merkel, wann ist Wowereit fällig?
Man wird ja mal fragen dürfen...
...so unter lupenreinen Demokraten.
Posts mit dem Label Sonstiges werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Sonstiges werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Dienstag, 28. September 2010
Samstag, 27. März 2010
Heute...
kein "Gonzo: `Wetten Dass...?´" auf diesem blog.
Nach Gottschalks letzter Entgleisung, die als Samstagabendunterhaltungssendung getarnt war, habe ich derzeit keine Lust auf eine derartige Zeitverschwendung.
Nach Gottschalks letzter Entgleisung, die als Samstagabendunterhaltungssendung getarnt war, habe ich derzeit keine Lust auf eine derartige Zeitverschwendung.
Freitag, 9. Oktober 2009
Barack Obama
Das Märchen geht weiter...
Unglaublich, eigentlich.
"Gestern" die Präsidentschaft, heute der Friedensnobelpreis, was kommt als nächstes?
Unglaublich, eigentlich.
"Gestern" die Präsidentschaft, heute der Friedensnobelpreis, was kommt als nächstes?
Donnerstag, 20. August 2009
Ich bin dann mal...
Ich bin dann mal...
...nein, nicht weg, nur woanders.
In Kanada nämlich.
So und jetzt nichts wie weg, der Flieger geht bald.
...nein, nicht weg, nur woanders.
In Kanada nämlich.
So und jetzt nichts wie weg, der Flieger geht bald.
Mittwoch, 12. August 2009
Geheimsache ARD
Gleich (0:00 Uhr) ist in der ARD die Reportage "Geheimsache Doping" zu sehen.
Die Inhalte der Sendung scheinen so geheim, dass die Macher in der Süddeutschen zwar angekündigen, dass man wisse, dass ein Deutscher Meister einer Leichtathletikdisziplin -neben vielen anderen Spitzensportlern- gedopt habe, aber dann dieses Wissen doch lieber für sich behalten möchte, aus juristischen Gründen versteht sich .
Is klar.
Ferner scheint der "Enthülllungsfilm" (so wiederum die Süddeutsche) so geheim, dass man ihn um 0:00 Uhr ausstrahlen muss.
Eine Uhrzeit bei der den Intendanten klar sein muss, dasskeine Sau kaum jemand zuschaut.
Ein Schelm wer böses dabei denkt.
Die Inhalte der Sendung scheinen so geheim, dass die Macher in der Süddeutschen zwar angekündigen, dass man wisse, dass ein Deutscher Meister einer Leichtathletikdisziplin -neben vielen anderen Spitzensportlern- gedopt habe, aber dann dieses Wissen doch lieber für sich behalten möchte, aus juristischen Gründen versteht sich .
Is klar.
Ferner scheint der "Enthülllungsfilm" (so wiederum die Süddeutsche) so geheim, dass man ihn um 0:00 Uhr ausstrahlen muss.
Eine Uhrzeit bei der den Intendanten klar sein muss, dass
Ein Schelm wer böses dabei denkt.
Freitag, 17. Juli 2009
Ich sehe jetzt schon die Schlagzeilen...
"Die Abdankung des (Wiede)kings"
oder
"Macht mit aller Macht" oder "Macht mit mehr Macht"
oder
"Macht macht mobil"
Und dann natürlich gespielte Empörung über Abfindungssummen, schließlich ist ja Wahljahr.
usw.
oder
"Macht mit aller Macht" oder "Macht mit mehr Macht"
oder
"Macht macht mobil"
Und dann natürlich gespielte Empörung über Abfindungssummen, schließlich ist ja Wahljahr.
usw.
Mittwoch, 8. Juli 2009
Sonntag, 14. Juni 2009
Ich kann...
Kürzlich habe ich die erste Werbung für die ZDF-Sendung "Ich kann Kanzler" gesehen.
Da gingen mir spontan zwei Gedanken durch den Kopf:
1. Warum eigentlich noch eine unsäglich dumme Castingshow und dann auch noch im ZDF?
und
2. Ey ZDF, Du doof! Muss doch richtig heissen "Isch kann Kanzler", Alter!
Da gingen mir spontan zwei Gedanken durch den Kopf:
1. Warum eigentlich noch eine unsäglich dumme Castingshow und dann auch noch im ZDF?
und
2. Ey ZDF, Du doof! Muss doch richtig heissen "Isch kann Kanzler", Alter!
Samstag, 13. Juni 2009
Was von der Woche übrig blieb...
- Bereits die ganze Woche über habe ich mich eingehender mit Banksy beschäftigt.
Unabhängig davon bekam ich gestern das Spiel de Blob geliefert (nicht zu verwechseln mit dem Film "The Blob" aus dem Jahre 1958).
Was hat das eine mit dem anderen zu tun (?), wird der geneigte Leser fragen.
Nun, "de Blob", der Protagonist des Spiels, tritt gewissermaßen als Teil der Farb-Guerilla gegen die farblose Stadt an; Banksy DER Vertreter der Streetart und seines Zeichens Kommunikationsguerillero bereichert die Innenstädte mit cleveren Botschaften im Stencil-Stil.
Ok, ok, der Vergleich hinkt und Assoziationen sollte man nicht überstrapazieren, aber...
was wollte ich gleich mitteilen...?
Genau!
Banksy hat seit heute eine Ausstellung in Bristol am Start.
Feine Sache!
- Neues iPhone, aber alte Unbill mit T-Mobile-Witz-Tarifen:
Sie zeichnen sich zunächst durch hohe Minuten- und SMS-Preise aus, wenn man von Inklusivminuten und teueren Flatrates absieht.
Bestandskunden hingegen sehen sich mit einer Parallele zum derzeitigen Fußball-Transfer-Zirkus konfrontiert;
auch hier soll eine Ablöse bezahlt werden, erfreulicherweise keine 93 Millionen Euro, aber 25 Euro pro Monat Vertragsrestlaufzeit sind ja auch ein Wort in der Krise.
Derzeit ist auch kein Rabatt für junge Kunden und Studenten vorgesehen, wie das früher bisweilen der Fall war.
Zunächst hieß es Tethering sei -mit Aufpreis!- möglich.
Aha, für ein und dieselbe Dienstleistung soll man also zwei mal zur Kasse gebeten werden, eine fast schon Ackermann´sche-Wertschöpfung.
Nun die aktuelle Mitteilung, dass T-Mobile derzeit kein Tethering anbietet.
Erfreulicherweise brauche ich kein iPhone.
Und unabhängig davon -oft genug ist man ja dem Konsum schon so verfallen, dass man sich Güter einfach um des Haben-Wollen-Faktors wegen anschafft- bin ich dankbar, dass mich T-Mobile wirksam von den Dienstleistungen des Unternehmens fernhält.
- Es mutete wie eine Geschichte aus der Serie "Dead like me" an -eine Serie, die ich in den letzten Wochen im quasi-Serien-Marathon komplett wegkonsumiert habe- (ok, die Meldung passt noch besser zu dem Film "Final Destination"):
Eine Frau verpasst die Unglücksmaschine des Fluges AF-447 und stirbt zehn Tage später bei einem Autounfall.
Ursprünglich so u.a. auf sueddeutsche.de zu lesen, da die Geschichte mittlerweile verschwunden ist, gehe ich von einer Falschmeldung aus.
- DAS, liebe Stadt Bad Säckingen ist -und ich gebe zu, ich lasse mich da zu einer voreiligen Einschätzung hinreißen- 100 %-ig rechtswidrig.
Viel Spaß beim Verwaltungsgericht.
Jedenfalls frage ich mich doch
1. hat das, was da beschlossen wurde, jemals ein Jurist gesehen und
2. ist die Finanzlage schon so angespannt, dass man bei den Stadtoberen kein Geld mehr hat um sich selber Alkohol zu kaufen?
- Ach ja, heute Abend steht auch wieder "Wetten dass...?" an, da werde ich die Gonzosektion des Blogs anwerfen.
In diesem Sinne, bis dann.
Unabhängig davon bekam ich gestern das Spiel de Blob geliefert (nicht zu verwechseln mit dem Film "The Blob" aus dem Jahre 1958).
Was hat das eine mit dem anderen zu tun (?), wird der geneigte Leser fragen.
Nun, "de Blob", der Protagonist des Spiels, tritt gewissermaßen als Teil der Farb-Guerilla gegen die farblose Stadt an; Banksy DER Vertreter der Streetart und seines Zeichens Kommunikationsguerillero bereichert die Innenstädte mit cleveren Botschaften im Stencil-Stil.
Ok, ok, der Vergleich hinkt und Assoziationen sollte man nicht überstrapazieren, aber...
was wollte ich gleich mitteilen...?
Genau!
Banksy hat seit heute eine Ausstellung in Bristol am Start.
Feine Sache!
- Neues iPhone, aber alte Unbill mit T-Mobile-Witz-Tarifen:
Sie zeichnen sich zunächst durch hohe Minuten- und SMS-Preise aus, wenn man von Inklusivminuten und teueren Flatrates absieht.
Bestandskunden hingegen sehen sich mit einer Parallele zum derzeitigen Fußball-Transfer-Zirkus konfrontiert;
auch hier soll eine Ablöse bezahlt werden, erfreulicherweise keine 93 Millionen Euro, aber 25 Euro pro Monat Vertragsrestlaufzeit sind ja auch ein Wort in der Krise.
Derzeit ist auch kein Rabatt für junge Kunden und Studenten vorgesehen, wie das früher bisweilen der Fall war.
Zunächst hieß es Tethering sei -mit Aufpreis!- möglich.
Aha, für ein und dieselbe Dienstleistung soll man also zwei mal zur Kasse gebeten werden, eine fast schon Ackermann´sche-Wertschöpfung.
Nun die aktuelle Mitteilung, dass T-Mobile derzeit kein Tethering anbietet.
Erfreulicherweise brauche ich kein iPhone.
Und unabhängig davon -oft genug ist man ja dem Konsum schon so verfallen, dass man sich Güter einfach um des Haben-Wollen-Faktors wegen anschafft- bin ich dankbar, dass mich T-Mobile wirksam von den Dienstleistungen des Unternehmens fernhält.
- Es mutete wie eine Geschichte aus der Serie "Dead like me" an -eine Serie, die ich in den letzten Wochen im quasi-Serien-Marathon komplett wegkonsumiert habe- (ok, die Meldung passt noch besser zu dem Film "Final Destination"):
Eine Frau verpasst die Unglücksmaschine des Fluges AF-447 und stirbt zehn Tage später bei einem Autounfall.
Ursprünglich so u.a. auf sueddeutsche.de zu lesen, da die Geschichte mittlerweile verschwunden ist, gehe ich von einer Falschmeldung aus.
- DAS, liebe Stadt Bad Säckingen ist -und ich gebe zu, ich lasse mich da zu einer voreiligen Einschätzung hinreißen- 100 %-ig rechtswidrig.
Viel Spaß beim Verwaltungsgericht.
Jedenfalls frage ich mich doch
1. hat das, was da beschlossen wurde, jemals ein Jurist gesehen und
2. ist die Finanzlage schon so angespannt, dass man bei den Stadtoberen kein Geld mehr hat um sich selber Alkohol zu kaufen?
- Ach ja, heute Abend steht auch wieder "Wetten dass...?" an, da werde ich die Gonzosektion des Blogs anwerfen.
In diesem Sinne, bis dann.
Mittwoch, 10. Juni 2009
Abwrackprämie Reloaded
Sie soll kommen, die amerikanische Version der Abwrackprämie; Stichwort "Cash for Clunkers".
Unglaublich.
Es ist schon traurig, dass sich ökonomischer wie ökologischer Unsinn so leicht exportieren lässt.
Apropos Unsinn:
Für Bankmanager, die derzeit sicher notleiden, fordere ich eine "Abkackprämie", schließlich hat man noch nicht genug Geld verbrannt.
Und für Diskotheken, denen es sicher in der Krise auch nicht so gut geht, bitte eine "Abspackprämie".
Danke.
Unglaublich.
Es ist schon traurig, dass sich ökonomischer wie ökologischer Unsinn so leicht exportieren lässt.
Apropos Unsinn:
Für Bankmanager, die derzeit sicher notleiden, fordere ich eine "Abkackprämie", schließlich hat man noch nicht genug Geld verbrannt.
Und für Diskotheken, denen es sicher in der Krise auch nicht so gut geht, bitte eine "Abspackprämie".
Danke.
Dienstag, 17. März 2009
Standard Nerds!
Man hat an dieser Stelle schon lange nichts mehr von mir gehört.
Dass dies in den nächsten Tagen mit Sicherheit so bleiben wird liegt weniger an der vielen Arbeit, die zu erledigen ist (irgendwas brennt arbeitstechnisch bekanntermaßen immer), sondern vielmehr an den wunderbaren IT Crowd Staffeln 1 bis 3, die mir ein britischer Versandhandel heute für 18 Pfund hat angedeihen lassen.
Wer jetzt ebenfalls ordern möchte und mit Schweißperlen auf der Stirn feststellt, dass die Limited "Internet in a Box" Edition nicht mehr zu bekommen ist, den kann ich beruhigen. Abgesehen von der äußeren Papphülle, sind in der limitierten Version -soweit derzeit ersichtlich- keine Extra-Extras oder irre Gimmicks enthalten, man kann also beruhigt zur Standardversion greifen. Beim derzeitigen Pfundkurs kann man bedenkenlos zuschlagen.
So, jetzt geh ich mal in den Keller und staube die gehorteten Computer-Schätzchen der vergangenen Jahrzehnte ab (vom VC20 über den C64, Atari ST, natürlich diverse Amigageschichten und nicht zu vergessen den altehrwürdigen Sinclair ZX Spectrum und und und) und bringe mich in beste IT-Laune.
So ist es halt.
Im Keller.
Bei ganz normalen Nerds.
Dass dies in den nächsten Tagen mit Sicherheit so bleiben wird liegt weniger an der vielen Arbeit, die zu erledigen ist (irgendwas brennt arbeitstechnisch bekanntermaßen immer), sondern vielmehr an den wunderbaren IT Crowd Staffeln 1 bis 3, die mir ein britischer Versandhandel heute für 18 Pfund hat angedeihen lassen.
Wer jetzt ebenfalls ordern möchte und mit Schweißperlen auf der Stirn feststellt, dass die Limited "Internet in a Box" Edition nicht mehr zu bekommen ist, den kann ich beruhigen. Abgesehen von der äußeren Papphülle, sind in der limitierten Version -soweit derzeit ersichtlich- keine Extra-Extras oder irre Gimmicks enthalten, man kann also beruhigt zur Standardversion greifen. Beim derzeitigen Pfundkurs kann man bedenkenlos zuschlagen.
So, jetzt geh ich mal in den Keller und staube die gehorteten Computer-Schätzchen der vergangenen Jahrzehnte ab (vom VC20 über den C64, Atari ST, natürlich diverse Amigageschichten und nicht zu vergessen den altehrwürdigen Sinclair ZX Spectrum und und und) und bringe mich in beste IT-Laune.
So ist es halt.
Im Keller.
Bei ganz normalen Nerds.
Sonntag, 8. Februar 2009
Neues aus dem Berliner Dschungel...
Wenn das nicht Politik mit Dschungelcharme ist:
Ich bin ein Glos holt mich hier raus!
(Oder war gar Deichkind der Vater des Gedankens: Arbeit nervt!)
Ich bin ein Glos holt mich hier raus!
(Oder war gar Deichkind der Vater des Gedankens: Arbeit nervt!)
Mittwoch, 31. Dezember 2008
Einen guten...
Ich halte es kurz und wünsche meinen Lesern einen guten Rutsch in das neue Jahr 2009!
Mittwoch, 10. Dezember 2008
BLÖD
Heino protzt in der BLÖD (oder wie hieß das Blatt gleich?) und ich stelle fest:
Es gibt auch eine Endlife Crisis.
Es gibt auch eine Endlife Crisis.
Mittwoch, 5. November 2008
Change
Yes we can!
Nebenbei:
Das war die wohl größtmögliche Ohrfeige für Schorsch Dabbelju, seine Cronies und die Republikaner. Das tragische an diesem Vorgang und das unberechtigterweise Segensreiche für den Schorsch ist, dass er nicht schlau genug ist um das nachvollziehen zu können.
Getreu dem Motto: Ignorance is bliss.
Isn´t it George?
Nebenbei:
Das war die wohl größtmögliche Ohrfeige für Schorsch Dabbelju, seine Cronies und die Republikaner. Das tragische an diesem Vorgang und das unberechtigterweise Segensreiche für den Schorsch ist, dass er nicht schlau genug ist um das nachvollziehen zu können.
Getreu dem Motto: Ignorance is bliss.
Isn´t it George?
Dienstag, 4. November 2008
Sehr geehrte Damen und Herren von blogger.com
Ich finde es ja nicht so nett, dass mein favicon, welches ich ahnungslos aber liebevoll in Eueren html-code eingewurstelt habe, nicht mehr zu sehen ist.
Aber gut.
Ärgerlicher wird es, wenn man eines der neuen Gadgets in die Seitenleiste einfügt, es dabei das Layout zerschießt, man den Vorgang wieder rückgängig machen will, das Layoutproblem aber bleibt.
Aber gut.
Ärgerlicher wird es, wenn man eines der neuen Gadgets in die Seitenleiste einfügt, es dabei das Layout zerschießt, man den Vorgang wieder rückgängig machen will, das Layoutproblem aber bleibt.
Freitag, 17. Oktober 2008
Eine kleine (Um)Nacht(ungs)musik
Soeben war im ZDF die seit Sonntag angedrohte Sendung zur Lage der Fernsehnation ("Aus gegebenem Anlass") mit Thomas Gottschalk und Marcel Reich-Ranicki zu sehen.
Anbei mal ein paar Eindrücke:
Man sah einen gut vorbereiteten Gottschalk, der mit interessanten Bildern versuchte (sinngemäß: „Es war doch schon immer so, Cicero hat kluge Sätze gesagt und der Pöbel hat in der Arena darauf gewartet, dass die Löwen kommen...“) Marcel Reich-Ranicki aus der Reserve zu locken. Dieser besann sich, statt ernsthaft hierauf einzugehen, auf sein intellektuelles Kerngeschäft: Bildung -besser: große Literaten- anpreisen (sinngemäß "Schiller, Shakespeare, alles große Unterhalter, sicherlich auch keine schlechten Schriftsteller.").
So ging es dann eine Weile auch weitgehend erkenntnisfrei weiter.
Am interessantesten fand ich den kurzen Moment, in dem Gottschalk mit seinem Schicksal als Unterhalter haderte und just in diesem Moment packte Reich-Ranicki den Honig aus, um den Moderator wieder aufzurichten. Einfach herzallerliebst.
Überrascht hat mich auch die Kampfeslust mit der sich Gottschalk im Ring bewegt hat. Keine Spur mehr von dem fernsehmüden Showmaster der vergangenen "Wetten dass...?"-Sendung. Etwas übervorbereitet vielleicht, aber an Agilität hat es nicht gefehlt
Schließlich preiste Gottschalk die (so nenne ich das:) "Evolution nach unten" mit dem Internet als Beispiel an. „Früher war alles besser“ lautet sein finales Bekenntnis zum Thema Kulturresignation.
Eine „Moral von der Geschicht´“ gab es nicht und war sicherlich auch nicht zu erwarten. Die 30 Minuten haben mich zwar nicht schlecht unterhalten, der Anbruch eines neuen Zeitalters des Qualitätsfernsehens sieht aber anders aus.
Anbei mal ein paar Eindrücke:
Man sah einen gut vorbereiteten Gottschalk, der mit interessanten Bildern versuchte (sinngemäß: „Es war doch schon immer so, Cicero hat kluge Sätze gesagt und der Pöbel hat in der Arena darauf gewartet, dass die Löwen kommen...“) Marcel Reich-Ranicki aus der Reserve zu locken. Dieser besann sich, statt ernsthaft hierauf einzugehen, auf sein intellektuelles Kerngeschäft: Bildung -besser: große Literaten- anpreisen (sinngemäß "Schiller, Shakespeare, alles große Unterhalter, sicherlich auch keine schlechten Schriftsteller.").
So ging es dann eine Weile auch weitgehend erkenntnisfrei weiter.
Am interessantesten fand ich den kurzen Moment, in dem Gottschalk mit seinem Schicksal als Unterhalter haderte und just in diesem Moment packte Reich-Ranicki den Honig aus, um den Moderator wieder aufzurichten. Einfach herzallerliebst.
Überrascht hat mich auch die Kampfeslust mit der sich Gottschalk im Ring bewegt hat. Keine Spur mehr von dem fernsehmüden Showmaster der vergangenen "Wetten dass...?"-Sendung. Etwas übervorbereitet vielleicht, aber an Agilität hat es nicht gefehlt
Schließlich preiste Gottschalk die (so nenne ich das:) "Evolution nach unten" mit dem Internet als Beispiel an. „Früher war alles besser“ lautet sein finales Bekenntnis zum Thema Kulturresignation.
Eine „Moral von der Geschicht´“ gab es nicht und war sicherlich auch nicht zu erwarten. Die 30 Minuten haben mich zwar nicht schlecht unterhalten, der Anbruch eines neuen Zeitalters des Qualitätsfernsehens sieht aber anders aus.
Mittwoch, 15. Oktober 2008
Richtig Scheitern!
Wenn man aus der Finanzkrise eines lernen kann, dann die Tatsache, dass man richtig Scheitern muss. Also ungefähr so richtig und vollumfänglich, wie Tocotronic im letzten Jahr "kapituliert" haben.
Denn -um bei Bildern zu bleiben- wenn man den Karren einfach nur gegen die Wand fährt, ist das Fahrzeug beschädigt und den Schaden an der Wand muss man auch ersetzen.
Fährt man den Karren hingegen so heftig gegen die Wand, dass das ganze Haus einzufallen droht, bekommt man anscheinend das Fahrzeug gleich noch generalüberholt wieder zurück.
Eine tolle Leistungsgesellschaft ist das.
Volle Fahrt voraus, gegen die Wand!
Denn -um bei Bildern zu bleiben- wenn man den Karren einfach nur gegen die Wand fährt, ist das Fahrzeug beschädigt und den Schaden an der Wand muss man auch ersetzen.
Fährt man den Karren hingegen so heftig gegen die Wand, dass das ganze Haus einzufallen droht, bekommt man anscheinend das Fahrzeug gleich noch generalüberholt wieder zurück.
Eine tolle Leistungsgesellschaft ist das.
Volle Fahrt voraus, gegen die Wand!
Samstag, 11. Oktober 2008
Aah, Chefvisite / Crash II
In nicht mal einer halben Stunde ist es wieder so weit;
nach einer Sommmerpause die gefühlt mehr als die Hälfte des Jahres eingenommen hat, kommt Dittsche wieder in die Eppendorfer Grillstation und damit auch in unsere Wohnzimmer.
Das perlt!
Nachtrag 22:58 Uhr:
Achtung SPOILER!
Bitte nicht weiterlesen, wenn man die Dittsche-Folge noch nicht gesehen (es wird noch diverse Wiederholungen geben) oder gehört hat (es gibt ja den sehr empfehlenswerten Dittsche-Podcast) und die Sendungen nicht unter teilweiser Vorwegnahme des Inhaltes genießen mag.
Nach dieser Sendung kann ich -selbst als Fan- nur enttäuscht den Kopf schütteln.
Zunächst einmal gehen die Uhren beim WDR anscheinend anders. Welche Erklärung könnte es sonst geben, dass eine Dittsche-Sendung wiederholt einfach ein paar Minuten zu früh beginnt?
Gut, für einen Fan kein Problem, es kommt ja häufig genug vor, so dass man dies in das Zapp-Verhalten miteinkalkulieren kann. Andererseits möchte ich auch nicht ständig das mangelhafte Zeitmanagement des WDR in mein noch viel mangelhafteres Zeitmanagement integrieren und so spannend ist das restliche Programm dort auch nicht...
Aber dann der Inhalt: der Versuch die Finanzkrise ins Dittscheformat zu pressen crasht ungefähr so wie die Börsen in der vergangenen Woche. Aber nicht genug: Dittsche, der sich schon oft am Rande der Legalität bewegt hat, schießt eindeutig über das Ziel hinaus. Fröhlich werden Bekannte bestohlen und Freunde betrogen.
Das ist einfach nur bitter.
Ein Lachen das nie existierte kann einem nicht im Halse stecken bleiben.
Als Ausklang der Sendung noch ein einfach peinlicher Auftritt der ARD-Börsentantedame, die weder Immobilien noch Aktien von Geld unterscheiden kann und deren Versuch die Krise kumpelhaft und dittschegerecht zu erklären kläglich scheitert. So bleibt die zentrale Frage, vielleicht der einzige Lichtblick der Sendung, von der "Finanzexpertin" unbeantwortet:
Wo ist das Geld?
Eine Frage, die man sich nebenbei auch einmal im wirklich "wirklich wahren Leben" stellen kann.
Am Rande darf sich der geneigte Zuschauer noch fragen wie Dittsche da wohl wieder raus kommen will. Vielleicht braucht man auch nur einen Vorwand für die nächste längere Pause.
Was man als Fan noch alles schlucken muss, weiß ich nicht, aber so viel ist sicher:
Das perlt nicht, das ist einfach nur abgestanden.
nach einer Sommmerpause die gefühlt mehr als die Hälfte des Jahres eingenommen hat, kommt Dittsche wieder in die Eppendorfer Grillstation und damit auch in unsere Wohnzimmer.
Das perlt!
Nachtrag 22:58 Uhr:
Achtung SPOILER!
Bitte nicht weiterlesen, wenn man die Dittsche-Folge noch nicht gesehen (es wird noch diverse Wiederholungen geben) oder gehört hat (es gibt ja den sehr empfehlenswerten Dittsche-Podcast) und die Sendungen nicht unter teilweiser Vorwegnahme des Inhaltes genießen mag.
Nach dieser Sendung kann ich -selbst als Fan- nur enttäuscht den Kopf schütteln.
Zunächst einmal gehen die Uhren beim WDR anscheinend anders. Welche Erklärung könnte es sonst geben, dass eine Dittsche-Sendung wiederholt einfach ein paar Minuten zu früh beginnt?
Gut, für einen Fan kein Problem, es kommt ja häufig genug vor, so dass man dies in das Zapp-Verhalten miteinkalkulieren kann. Andererseits möchte ich auch nicht ständig das mangelhafte Zeitmanagement des WDR in mein noch viel mangelhafteres Zeitmanagement integrieren und so spannend ist das restliche Programm dort auch nicht...
Aber dann der Inhalt: der Versuch die Finanzkrise ins Dittscheformat zu pressen crasht ungefähr so wie die Börsen in der vergangenen Woche. Aber nicht genug: Dittsche, der sich schon oft am Rande der Legalität bewegt hat, schießt eindeutig über das Ziel hinaus. Fröhlich werden Bekannte bestohlen und Freunde betrogen.
Das ist einfach nur bitter.
Ein Lachen das nie existierte kann einem nicht im Halse stecken bleiben.
Als Ausklang der Sendung noch ein einfach peinlicher Auftritt der ARD-Börsen
Wo ist das Geld?
Eine Frage, die man sich nebenbei auch einmal im wirklich "wirklich wahren Leben" stellen kann.
Am Rande darf sich der geneigte Zuschauer noch fragen wie Dittsche da wohl wieder raus kommen will. Vielleicht braucht man auch nur einen Vorwand für die nächste längere Pause.
Was man als Fan noch alles schlucken muss, weiß ich nicht, aber so viel ist sicher:
Das perlt nicht, das ist einfach nur abgestanden.
Abonnieren
Posts (Atom)