Aha, die Staatsanwaltschaft Hof stellt also Ermittlungen gegen Guttenberg ein (vgl. auch die -wenig aussagekräftige- Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Hof).
Das ist eine Posse besonderen Ausmaßes.
Und - noch schlimmer - ein weiterer Pflasterstein zum Guttenberg´schen Weg zurück in die Politik. Dabei brauch ich den Hansel in etwa so sehr, wie die nächste Finanzkrise, das auch nur nebenbei.
Immerhin, die Mauschelei und der Nepotismus der CSU scheint zu funktionieren. Eine andere Erklärung gibt es meines Erachtens für die Einstellung des Verfahrens nicht. Guttenberg ist halt gleicher als andere vor dem Gesetz. Wie sonst ist es zu erklären, dass ein wohl gewerbsmäßiger Urheberrechtsverletzer krassen Ausmaßes so glatt davonkommt?
Gar nicht.
Ich bin ja gespannt, wie in Zukunft mit den kleinen Filesharing-Fischen verfahren wird. Wenn man diesen Ansatz konsequent fortführt, ist die Content-Mafia praktisch tot bzw. zumindest eines Geschäftsfeldes beraubt. Das wird natürlich auch nicht passieren.
Eine Hoffnung bleibt noch, dass nämlich die eine betroffene Rechteinhaberin, die auch Strafanzeige erstattet hat, die Klage nach § 172 StPO erzwingt. *Daumendrück*
Nebenbei zeigt sich wieder einmal eine zentrale Schwachstelle unseres Staates, dass nämlich die Staatsanwaltschaften nicht unabhängige Einrichtungen sind, sondern Teil der Exekutive und somit auch weisungsabhängig.
Auf den konkreten Fall bezogen bedeutet das...
tja, Hof, wie könnte es anders sein, liegt in welchem Bundesland?
Na?
Richtig!
Bayern!
Und wer regiert da?
Richtig!
Die CSU.
Quod erat demonstrandum.
PS: Hat eigentlich mal jemand geprüft, ob der feine Herr zu Guttenberg nicht auch noch einen Betrug zum Nachteil des Verlages begangen hat?
PPS: Schaut Euch mal den letzten Artikel zum genannten Thema auf sueddeutsche.de an (LINK); Tenor des Artikels: Alles lief bestens bei der Einstellung des Verfahrens, es gab keinen Promibonus etc. Man achte mal darauf wen man da so alles befragt hat - natürlich nur bayrische Juristen. Ein Schelm wer Böses dabei denkt! Mafia Bavaria alias Cosa mir san mir, sag ich nur.
PPPS: Die ZEIT kann man auch nur noch beschränkt ernst nehmen, stelle ich gerade fest und Giovanni di Lorenzo ist bei mir ab sofort komplett unten durch: KTzG und GdL bringen gemeinsam ein Interviewbuch heraus, mit Teil-Vorabdruck in der ZEIT (LINK). Pfui!
Und sowas lässt Helmut Schmidt zu?
Mittwoch, 23. November 2011
Samstag, 5. November 2011
Gonzo: "Wetten dass..?"
Folgender Beitrag ist vom Gonzo-Stil geprägt, daher völlig subjektiv und sowieso Humbug:
Ich bin gespannt.
Jedoch weniger aufgrund der noch ungeklärten "Wetten dass..?"-Nachfolgefrage, sondern vielmehr ob die heutige Sendung ähnlich unterhaltsam wird, wie die Letzte; Unterhaltungsfeuerwerk ist das Stichwort.
Die Sendung beginnt mit der ersten Überraschung: Nicht Thomas Gottschalk eröffnet "Wetten dass..?", sondern Hape Kerkelings Alter Ego aus Grevenbroich, also Horst Schlämmer. Nicht sonderlich innovativ auch nicht sonderlich subtil, aber so stellt sich das dar.
Nach acht Minuten wird nun die stets ihr furchtbares Oberarmtattoo präsentierende Michelle Hunziker in die Sendung eingeführt und kurz darauf auch der eigentliche Gastgeber, Gottschalk.
Gottschalk glitzert, Hunziker präsentiert extensiv Dekoletté.
Otto Waalkes wird dem Publikum als erster Gast vorgestellt.
- Wieviele Sekunden wird es wohl dauern, bis er sein wenig innovatives "Holloräiti" rausblökt?
Etwa fünf.
Gähn.
Es folgt das übliche Sofagerede...
und eine kleine Gesangseinlage von Otto.
Die erste Wette steht bevor.
Der Kandidat behauptet auf einer Reihe von 40 Bierflaschen laufen zu können; das Ganze soll innerhalb von 2:30 Min. passieren. Die Flaschen stehen aufgereiht in etwa 30 cm Abstand.
Otto meint, dass es der Kandidat schaffen wird.
Top die Wette gilt!
Behutsam betritt der mit Kletterschuhen beschuhte Kandidat die erste Bierflasche. Sieht schon sehr fragil und wackelig aus, das Ganze. Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen und so bewegt sich der Kandidat nur sehr langsam vorwärts.
Nach der 15. Flasche kippt eine und der Kandidat muss von vorne Beginnen, etwa 1:20 Min. hat er noch.
Noch ein Fehlversuch nach vier Flaschen.
30 Sekunden verbleiben und der Kandidat ist erst bei zehn Flaschen. Das wird nichts mehr.
So kommt es dann auch, dass er bei 19 Flaschen angelangt ist, als die Zeit verstrichen ist.
Schade, hat gut ausgesehen. Keine spektakuläre Wette, aber eine gute Idee.
Der Kandidat darf auch noch ein paar Worte über sich selbst verlieren: Geografie hat er studiert, möchte aber im Zirkus arbeiten und bewirbt sich auf diesem Wege bei möglichen Interessenten.
Otto muss nun -schließlich hat er die Wette verloren - a la Ice Age eine Eichel (glaube ich zumindest) aus einem Eisblock befreien. Während er werkelt, werden die Klitschkos vorgestellt. Nee stimmt gar nicht, sehe ich grad. Nur der Wladimir ist da.
Immer mal wieder wird der arbeitende Otto gezeigt. Gottschalk macht noch Werbung für ´ne Klitscho-DVD.
Zwischen durch ein kleiner Rückblick in die "Wetten dass..?"-Geschichte:
Die schönsten Wetteinlösungen Platz 10 bis 6.
Klitschko wird als Pate an die nächte Wette herangeführt:
Der Kandidat behauptet eine Auswahl von vier Klositzen durch das bloße Draufsitzen unterscheiden zu können. 25 WC-Sitze stehen zur Auswahl, ein Fehler darf sich der Kandidat erlauben.
Klitschko wettet gegen den Kandidaten.
Top die Wette gilt!
Die erste Schüssel wird herangefahren. Der Kandidat rutscht über die Brille. Popometer ist das Stichwort.
Die Wette spielt natürlich mit Fäkalhumor. Das sollte Deutschen ja liegen, schließlich heisst es bei uns stehts "Scheisse", während man im angelsächsischen Kulturkreis "fuck" ausrufen würde. Ich finde es jedoch nur leidlich komisch.
Die erste Brille ist dann auch wie Gottschalk kalauert, "verkackt", da der Kandidat danebentippt.
Die zweite und Dritte Klobrille wird hingegen fehlerfrei erkannt.
Der entscheidende Sitz errät der Kanidat dann auch noch. Und gut is´.
Klitschko hat damit verloren und muss ran. Irgendwas mit Boxen. Sieht komisch aus, ist es aber nicht.
Die erste Showeinlage: Batman live.
Eigentlich würde ich mir jetzt Bierchen holen, aber der dunkle Rächer verdient meine volle Aufmerksamkeit.
Der Sinn und Zweck erschließt sich mir nun nicht auf den ersten Blick. Ist das jetzt ein Musical oder eine Zirkuseinlage oder wie?
Joker hält ne Ansprache, stellt seine Kumpanen vor und Batman seegelt ein. Nun prügelt sich Batman mit ein paar Handlangern. Sorry, aber da schau ich mir lieber die Comics an. Wenn das mich schon nicht mitreißt, wen soll das dann umhauen?
Der nächste Sofagast, Andrea Sawatski, wird vorgestellt. Die berichtet erstmal von den Borgias und von sonstigen Filmprojekten.
Ich geh´ mal Bier holen.
Der nächste Rückblick in die Wetten-dass-Historie:
Pleiten und Pannen.
...und Statistik.
...und jede Menge Trivia. Was ist da eigentlich der deutsche Begriff dafür?
- leo liefert da nur -wie ich finde- mehr oder minder unzureichende Vorschläge. Z.B.: Trivialiäten, Trivialwissen oder wissenswerte Kleinigkeiten (auch aufgeführt: Bagatellen, Belanglosigkeiten, Kleinigkeiten, Kleinkram). Lustig finde ich die Diskrepanz zwischen "wissenswerte Kleinigkeiten" und "Belanglosigkeiten". Des einen Wissen ist des anderen Müll.
Die nächste Wette:
Die Kandidatin behauptet, dass sie vier aus fünf Hunde am Geruch und an der Form des Kopfes (streicheln?) erkennen kann. 20 Hunde stehen zur Auswahl, ach ja es sind alles Labradore.
Das ist, wie ich finde, mal wieder eine skandalös unfaire Wette. Kinder und Tiere sind außer Konkurrenz. Am Ende rufen wieder nur die Hundeliebhaber an.
Das entnervt mich.
M.E. gehört sowas in die Kinderwette. Apropos, was macht eigentlich die Kinderwette, gibt es die heute nicht?
Naja, sollen die da vorne mal machen. Ich konzentriere mich mal aufs Biertrinken.
Prost.
Ich spüre schon förmlich das "Och ist der süß!" der anderen Zuschauer in mein Wohnzimmer dringen. Was für eine unfaire Wette. Und langweilig obendrein.
Es folgt der nächste Musikbeitrag:
Udo Lindenberg mit einem Hansel.
Im Vollplayback.
Peinlich.
Danach der nächste Musiker, diesmal aufm Sofa:
Schastin Holzsee aka Timberlake.
Nun die übliche Werbung.
Die nächste Wette:
Der Kandidat wettet, dass er 25 Sprossen an einer Wand nur mit einer Hand erklimmen kann.
Top die Wette gilt!
Das sieht schon spektakulär aus. Und der packts.
Fein.
Dann, Werbung für ein Automobil deutscher Provinienz.
Danach, Werbung für ein Hape Kerkeling Musical.
Nach dem Spektakel nimmt Hape auf dem Sofa Platz.
Jetzt wird natürlich die Frage der Fragen angesprochen.
Wird Hape Kerkeling die Wetten-dass-Nachfolge antreten?
Hape: "Nein, ich möchte nicht."
"Ich will es nicht."
Aha.
Schade eigentlich.
Totenstille im Saal.
Leere Gesichter.
Justin Timberlake würde es machen.
0 Likes.
Ok, vielleicht ein paar mehr.
Jedenfalls. Ich sehe schon eine düstere Zukunft für die Sendung heraufziehen. Wenn eine der ARD-Nulpen ran muss (Stichwort: Pilawa und co.), dann bin ich -das verkünde ich hiermit offiziell- RAUS.
Jetzt ist auch irgendwie die Luft raus, muss man sagen.
Der nächste Kandidat wird vorgestellt, ist mir aber auch schon irgendwie egal, im Moment.
Naja, pflichtschuldigst mache ich weiter:
Der Kandidat behauptet auf einem Trial Bike einen 1,5 t schweren VW-Bus ziehen zu können, ohne mit dem Vorderrad den Boden zu berühren.
Ein lustiges Detail am Rande:
Die Kerkeling-Absage ist diversen Nachrichtenseiten eine Eilmeldung wert.
So z.B. der Spiegel (link), sowie der Stern und natürlich auch die BILD.
Auf twitter knistert es bestimmt auch ganz ordentlich.
Die Nostalgie-Wette steht an:
aha an Hoax.
Der Garrets David liegt an.
Nö, wohl doch kein Hoax.
Also David Garret, der Unsympath, behauptet, unter 30 verschiedenen Aufnahmen von Konzert für Violine von Beethoven... bla, den Dirigenten, Geiger und die Geige ansagen kann und deren Jahrgang.
Klingt für mich nach Fake. Habe noch keine Platte gesehen, bei der steht, welche Geige der Hansel spielt. Die Platte wird natürlich auch so eingelegt, dass der Garretshansel diese sehen kann. Alles sicher nur Zufall.
Laaaaangweilig.
Garret fiedelt nun was und der Gottschalk wedelt mit Stöckchen rum, das soll wohl dirigieren sein.
Mensch ist das fad.
Nun ist der Ton seltsam verzerrt, ich weiß nicht, ob der Toningenieur eingeschlafen ist, oder was das Problem ist...
Unerträglich.
Ah, jetzt passt es wieder. Also der Ton.
Fad ist es immer noch.
Übrigens,
Hape Kerkeling ist vom Sofa verschwunden. Bezeichnend.
Musste er wohl auf den Flieger? Man weiß es nicht.
Dirk Bach, irgendwie plötzlich auch auf dem Sofa, möchte es auch nicht machen.
Ich übrigens auch nicht, um die Runde voll zu machen.
Diesmal ohne EILMELDUNG.
22:49 Uhr: Die Top 5 der besten Wetteinlösungen.
Die letzte Wette seht an.
Der Kandidat behauptet einen Rubiks Cube (Zauberwürfel) blind und unterwasser innerhalb von x Minuten -da hab ich nicht aufgepasst- lösen zu können.
EILMELUNG:
Ah, plötzlich ist Hape doch wieder auf dem Sofa. Die Wette möchte er auch nicht machen. "Isch möschte nicht" Schleichwerbung lässt grüßen.
EILMELDUNG ENDE.
Lustiges Detail am Rande: Der Kandidat erklärt die Wette nochmal (wohl weil Gottschalk und die Huinziker episch gefailt sind #epicfail). Und in der Tat, jetzt ist einiges klarer, ich bin nur zu faul das einzutippen.
Top die Wette gilt.
Vier minuten hat der Kandidat Zeit.
Er prägt sich nun erstmal über Wasser den Würfel ein. Das dauert erstmal.
Dann wird er die Brille aufsetzen und unter Wasser gehen und das Teil lösen.
Drei Minuten vergehen. Mit vermeintlich mystischer elektronischer Musik im Hintergrund. Soll wohl dramatisch sein.
Dann taucht der Kandidat ab.
Die Musik wird noch mystischer, noch dramatischer.
Eine Minute und 40 Sekunden ist der Kandidat unter Wasser und löst das Teil. Ca. 40 Sekunden hat der Kandidat überzogen. Gottschalk lässt es trotzdem gelten. Das passt schon finde ich, die Luft hat ja auch gereicht. Insoweit sollte das schon der begrenzende Faktor sein.
Insofern macht das unter Wasser -neben dem Showeffekt- auch noch Sinn.
Der Wettkönig soll nun gekürt werden.
Tja, das wird schwierig. Vermutlich wird es zwischen der Hundefrau und dem Zauberwürfelhansel entschieden. Für Gottschalk wird dann noch ein Liedchen geträllert. Hoffentlich ist die Sendung bald vorbei.
Der Wettkönig steht fest, wir kennen ihn nur noch nicht.
2 % WC-Sitze
3 % Flaschen
9 % Hunde
10 % Klettern
13 % Rad
63 % Zauberwürfel.
Das war es. Vielen Dank an alle die bis hierhin durchgehalten haben. Kommentare sind -wie immer- willkommen.
Bis zum 3.12. in Friedrichshafen - wo sonst - am Bodensee.
23:20 Flo Fi over and out.
Ich bin gespannt.
Jedoch weniger aufgrund der noch ungeklärten "Wetten dass..?"-Nachfolgefrage, sondern vielmehr ob die heutige Sendung ähnlich unterhaltsam wird, wie die Letzte; Unterhaltungsfeuerwerk ist das Stichwort.
Die Sendung beginnt mit der ersten Überraschung: Nicht Thomas Gottschalk eröffnet "Wetten dass..?", sondern Hape Kerkelings Alter Ego aus Grevenbroich, also Horst Schlämmer. Nicht sonderlich innovativ auch nicht sonderlich subtil, aber so stellt sich das dar.
Nach acht Minuten wird nun die stets ihr furchtbares Oberarmtattoo präsentierende Michelle Hunziker in die Sendung eingeführt und kurz darauf auch der eigentliche Gastgeber, Gottschalk.
Gottschalk glitzert, Hunziker präsentiert extensiv Dekoletté.
Otto Waalkes wird dem Publikum als erster Gast vorgestellt.
- Wieviele Sekunden wird es wohl dauern, bis er sein wenig innovatives "Holloräiti" rausblökt?
Etwa fünf.
Gähn.
Es folgt das übliche Sofagerede...
und eine kleine Gesangseinlage von Otto.
Die erste Wette steht bevor.
Der Kandidat behauptet auf einer Reihe von 40 Bierflaschen laufen zu können; das Ganze soll innerhalb von 2:30 Min. passieren. Die Flaschen stehen aufgereiht in etwa 30 cm Abstand.
Otto meint, dass es der Kandidat schaffen wird.
Top die Wette gilt!
Behutsam betritt der mit Kletterschuhen beschuhte Kandidat die erste Bierflasche. Sieht schon sehr fragil und wackelig aus, das Ganze. Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen und so bewegt sich der Kandidat nur sehr langsam vorwärts.
Nach der 15. Flasche kippt eine und der Kandidat muss von vorne Beginnen, etwa 1:20 Min. hat er noch.
Noch ein Fehlversuch nach vier Flaschen.
30 Sekunden verbleiben und der Kandidat ist erst bei zehn Flaschen. Das wird nichts mehr.
So kommt es dann auch, dass er bei 19 Flaschen angelangt ist, als die Zeit verstrichen ist.
Schade, hat gut ausgesehen. Keine spektakuläre Wette, aber eine gute Idee.
Der Kandidat darf auch noch ein paar Worte über sich selbst verlieren: Geografie hat er studiert, möchte aber im Zirkus arbeiten und bewirbt sich auf diesem Wege bei möglichen Interessenten.
Otto muss nun -schließlich hat er die Wette verloren - a la Ice Age eine Eichel (glaube ich zumindest) aus einem Eisblock befreien. Während er werkelt, werden die Klitschkos vorgestellt. Nee stimmt gar nicht, sehe ich grad. Nur der Wladimir ist da.
Immer mal wieder wird der arbeitende Otto gezeigt. Gottschalk macht noch Werbung für ´ne Klitscho-DVD.
Zwischen durch ein kleiner Rückblick in die "Wetten dass..?"-Geschichte:
Die schönsten Wetteinlösungen Platz 10 bis 6.
Klitschko wird als Pate an die nächte Wette herangeführt:
Der Kandidat behauptet eine Auswahl von vier Klositzen durch das bloße Draufsitzen unterscheiden zu können. 25 WC-Sitze stehen zur Auswahl, ein Fehler darf sich der Kandidat erlauben.
Klitschko wettet gegen den Kandidaten.
Top die Wette gilt!
Die erste Schüssel wird herangefahren. Der Kandidat rutscht über die Brille. Popometer ist das Stichwort.
Die Wette spielt natürlich mit Fäkalhumor. Das sollte Deutschen ja liegen, schließlich heisst es bei uns stehts "Scheisse", während man im angelsächsischen Kulturkreis "fuck" ausrufen würde. Ich finde es jedoch nur leidlich komisch.
Die erste Brille ist dann auch wie Gottschalk kalauert, "verkackt", da der Kandidat danebentippt.
Die zweite und Dritte Klobrille wird hingegen fehlerfrei erkannt.
Der entscheidende Sitz errät der Kanidat dann auch noch. Und gut is´.
Klitschko hat damit verloren und muss ran. Irgendwas mit Boxen. Sieht komisch aus, ist es aber nicht.
Die erste Showeinlage: Batman live.
Eigentlich würde ich mir jetzt Bierchen holen, aber der dunkle Rächer verdient meine volle Aufmerksamkeit.
Der Sinn und Zweck erschließt sich mir nun nicht auf den ersten Blick. Ist das jetzt ein Musical oder eine Zirkuseinlage oder wie?
Joker hält ne Ansprache, stellt seine Kumpanen vor und Batman seegelt ein. Nun prügelt sich Batman mit ein paar Handlangern. Sorry, aber da schau ich mir lieber die Comics an. Wenn das mich schon nicht mitreißt, wen soll das dann umhauen?
Der nächste Sofagast, Andrea Sawatski, wird vorgestellt. Die berichtet erstmal von den Borgias und von sonstigen Filmprojekten.
Ich geh´ mal Bier holen.
Der nächste Rückblick in die Wetten-dass-Historie:
Pleiten und Pannen.
...und Statistik.
...und jede Menge Trivia. Was ist da eigentlich der deutsche Begriff dafür?
- leo liefert da nur -wie ich finde- mehr oder minder unzureichende Vorschläge. Z.B.: Trivialiäten, Trivialwissen oder wissenswerte Kleinigkeiten (auch aufgeführt: Bagatellen, Belanglosigkeiten, Kleinigkeiten, Kleinkram). Lustig finde ich die Diskrepanz zwischen "wissenswerte Kleinigkeiten" und "Belanglosigkeiten". Des einen Wissen ist des anderen Müll.
Die nächste Wette:
Die Kandidatin behauptet, dass sie vier aus fünf Hunde am Geruch und an der Form des Kopfes (streicheln?) erkennen kann. 20 Hunde stehen zur Auswahl, ach ja es sind alles Labradore.
Das ist, wie ich finde, mal wieder eine skandalös unfaire Wette. Kinder und Tiere sind außer Konkurrenz. Am Ende rufen wieder nur die Hundeliebhaber an.
Das entnervt mich.
M.E. gehört sowas in die Kinderwette. Apropos, was macht eigentlich die Kinderwette, gibt es die heute nicht?
Naja, sollen die da vorne mal machen. Ich konzentriere mich mal aufs Biertrinken.
Prost.
Ich spüre schon förmlich das "Och ist der süß!" der anderen Zuschauer in mein Wohnzimmer dringen. Was für eine unfaire Wette. Und langweilig obendrein.
Es folgt der nächste Musikbeitrag:
Udo Lindenberg mit einem Hansel.
Im Vollplayback.
Peinlich.
Danach der nächste Musiker, diesmal aufm Sofa:
Schastin Holzsee aka Timberlake.
Nun die übliche Werbung.
Die nächste Wette:
Der Kandidat wettet, dass er 25 Sprossen an einer Wand nur mit einer Hand erklimmen kann.
Top die Wette gilt!
Das sieht schon spektakulär aus. Und der packts.
Fein.
Dann, Werbung für ein Automobil deutscher Provinienz.
Danach, Werbung für ein Hape Kerkeling Musical.
Nach dem Spektakel nimmt Hape auf dem Sofa Platz.
Jetzt wird natürlich die Frage der Fragen angesprochen.
Wird Hape Kerkeling die Wetten-dass-Nachfolge antreten?
Hape: "Nein, ich möchte nicht."
"Ich will es nicht."
Aha.
Schade eigentlich.
Totenstille im Saal.
Leere Gesichter.
Justin Timberlake würde es machen.
0 Likes.
Ok, vielleicht ein paar mehr.
Jedenfalls. Ich sehe schon eine düstere Zukunft für die Sendung heraufziehen. Wenn eine der ARD-Nulpen ran muss (Stichwort: Pilawa und co.), dann bin ich -das verkünde ich hiermit offiziell- RAUS.
Jetzt ist auch irgendwie die Luft raus, muss man sagen.
Der nächste Kandidat wird vorgestellt, ist mir aber auch schon irgendwie egal, im Moment.
Naja, pflichtschuldigst mache ich weiter:
Der Kandidat behauptet auf einem Trial Bike einen 1,5 t schweren VW-Bus ziehen zu können, ohne mit dem Vorderrad den Boden zu berühren.
Ein lustiges Detail am Rande:
Die Kerkeling-Absage ist diversen Nachrichtenseiten eine Eilmeldung wert.
So z.B. der Spiegel (link), sowie der Stern und natürlich auch die BILD.
Auf twitter knistert es bestimmt auch ganz ordentlich.
Die Nostalgie-Wette steht an:
aha an Hoax.
Der Garrets David liegt an.
Nö, wohl doch kein Hoax.
Also David Garret, der Unsympath, behauptet, unter 30 verschiedenen Aufnahmen von Konzert für Violine von Beethoven... bla, den Dirigenten, Geiger und die Geige ansagen kann und deren Jahrgang.
Klingt für mich nach Fake. Habe noch keine Platte gesehen, bei der steht, welche Geige der Hansel spielt. Die Platte wird natürlich auch so eingelegt, dass der Garretshansel diese sehen kann. Alles sicher nur Zufall.
Laaaaangweilig.
Garret fiedelt nun was und der Gottschalk wedelt mit Stöckchen rum, das soll wohl dirigieren sein.
Mensch ist das fad.
Nun ist der Ton seltsam verzerrt, ich weiß nicht, ob der Toningenieur eingeschlafen ist, oder was das Problem ist...
Unerträglich.
Ah, jetzt passt es wieder. Also der Ton.
Fad ist es immer noch.
Übrigens,
Hape Kerkeling ist vom Sofa verschwunden. Bezeichnend.
Musste er wohl auf den Flieger? Man weiß es nicht.
Dirk Bach, irgendwie plötzlich auch auf dem Sofa, möchte es auch nicht machen.
Ich übrigens auch nicht, um die Runde voll zu machen.
Diesmal ohne EILMELDUNG.
22:49 Uhr: Die Top 5 der besten Wetteinlösungen.
Die letzte Wette seht an.
Der Kandidat behauptet einen Rubiks Cube (Zauberwürfel) blind und unterwasser innerhalb von x Minuten -da hab ich nicht aufgepasst- lösen zu können.
EILMELUNG:
Ah, plötzlich ist Hape doch wieder auf dem Sofa. Die Wette möchte er auch nicht machen. "Isch möschte nicht" Schleichwerbung lässt grüßen.
EILMELDUNG ENDE.
Lustiges Detail am Rande: Der Kandidat erklärt die Wette nochmal (wohl weil Gottschalk und die Huinziker episch gefailt sind #epicfail). Und in der Tat, jetzt ist einiges klarer, ich bin nur zu faul das einzutippen.
Top die Wette gilt.
Vier minuten hat der Kandidat Zeit.
Er prägt sich nun erstmal über Wasser den Würfel ein. Das dauert erstmal.
Dann wird er die Brille aufsetzen und unter Wasser gehen und das Teil lösen.
Drei Minuten vergehen. Mit vermeintlich mystischer elektronischer Musik im Hintergrund. Soll wohl dramatisch sein.
Dann taucht der Kandidat ab.
Die Musik wird noch mystischer, noch dramatischer.
Eine Minute und 40 Sekunden ist der Kandidat unter Wasser und löst das Teil. Ca. 40 Sekunden hat der Kandidat überzogen. Gottschalk lässt es trotzdem gelten. Das passt schon finde ich, die Luft hat ja auch gereicht. Insoweit sollte das schon der begrenzende Faktor sein.
Insofern macht das unter Wasser -neben dem Showeffekt- auch noch Sinn.
Der Wettkönig soll nun gekürt werden.
Tja, das wird schwierig. Vermutlich wird es zwischen der Hundefrau und dem Zauberwürfelhansel entschieden. Für Gottschalk wird dann noch ein Liedchen geträllert. Hoffentlich ist die Sendung bald vorbei.
Der Wettkönig steht fest, wir kennen ihn nur noch nicht.
2 % WC-Sitze
3 % Flaschen
9 % Hunde
10 % Klettern
13 % Rad
63 % Zauberwürfel.
Das war es. Vielen Dank an alle die bis hierhin durchgehalten haben. Kommentare sind -wie immer- willkommen.
Bis zum 3.12. in Friedrichshafen - wo sonst - am Bodensee.
23:20 Flo Fi over and out.
Samstag, 8. Oktober 2011
Gonzo: "Wetten dass..?"
Folgender Beitrag ist vom Gonzo-Stil geprägt, daher völlig subjektiv und sowieso Humbug:
Was ist das beste an der "Wetten dass..?"-Sommerpause?
- Dass man sich nicht mehr so gut daran erinnert wie grottig die letzte Sendung war.
Aber, so ist das. Und so freut man sich vielleicht sogar ein wenig, dass der Samstag-Abend-Klassiker wieder aufgelegt wird. Ich jedenfalls freue mich und harre der Dinge, die da kommen mögen
Der Chef des Rings, Thomas Gottschalk, betritt den Saal. Er hat ein blaues, tapetenähnliches Sakko an - *büssschen* Eng, würde ich sagen. Es folgt das übliche Prozedere, Jubel, Geklatsche, Begrüßungsformeln. Die Hunziker -auch unter dem Stichwort "peinliches Armtattoo" bekannt- ist auch wieder dabei.
Die Sendung nimmt langsam an Fahrt auf und so nimmt der erste Gast, "Bully" Herbig, bereits auf dem Sofa Platz.
Es folgt:
exit music for a film
Werbung für einen Film.
Nebenbei eine Einstellung auf ein Vesper, das auf einem Brettchen auf dem Tisch vor dem Sofa angerichtet ist.
Die Hunziker: "Bin gespannt wer heute Abend essen wird?"
Das klingt nach einer Drohung.
Die erste Wette:
Der Kandidat behauptet dass er 30 Klimmzüge machen kann und dabei 30 Schaumküsse (!) essen kann (auf eine "politisch korrekte" Bezeichnung legen alle peinlich genau wert).
(Nebenbei eine Annekdote: Einmal nannte ich diese Süßspeise "Mohrenkopf", zur Empörung einer farbigen Klassenkameradin. Ich solle das Zeug bitte "Negerkuss" nennen (!))
Aber zurück zur Sendung. Der Kandidat ist offenbar eine Laberbacke.
Gottschalk lässt ihn hierbei gewähren, es folgt ein Monolog des Kandidaten. Irgendwann wird die Wette eroiert.
Top die Wette gilt!
Der Kandidat hangelt sich wie auf einer horizontal aufgehängten Leiter von Sprosse zu Sprosse und isst hierbei brav die Schaumküsse.
Der Kandidat schwächelt ein paar Schaumküsse vor dem Ende der Wette.
Die Hunziker: "Möchtest Du Spucken?"
Sehr erheiternd.
Hoffentlich kommt mir der Satz im Verlauf der Sendung nicht wieder hoch. (pun intended)
Der Kandidat findet auch gleich eine Ausrede. Großes Kino.
Oh je Sarah Connor betritt den Saal.
Wo ist nur der Terminator, wenn man ihn braucht?
Skynet, bitte kommen!
Oh je - Teil 2, die ist echt gekleidet, wie eine frustrierte Erdkundelehrerin, die mich früher gängelte.
Es folgt: Klassisch Gottschalk´scher Nonsense-Talk.
Themengebiet: Stillen, Namenswahl und co.
Es folgen die Top 10 der ZDF Auftritte. Irgendwie seltsam, diese Rückblickstimmung. Gottschalk rekurriert auch ständig auf vergangene Zeitläufte. - Wer war wann vor wievielen Jahren schon mal da? Usw.
Selbstverständlich nimmt man zwischendurch auf den *Skandal*Auftritt von S. Connor im Jahre 2002 Bezug. #Gähn
Die Hunziker stellt die nächste Wette vor.
Eine "ganz tolle Wette" "richtig super" sei das, so die Hunziker. Der Kenner ahnt bereits: Das kann ja nix sein. Nun Gut, abwarten.
Der Kandidat wettet, dass er eine Rolltreppe mit seinem Trial-Rad entgegen der Laufrichtung der Rolltreppe nach unten hüpfen kann. Naja, nie-dagewesen ist was anderes. Nebenbei erörtert Gottschalk noch kurz die Lebensgeschichte des Kandidaten anhand seiner Tattoos. Wen es interessiert, der Großvater des Kandidaten heisst "Opa Werner".
Top die Wette gilt!
Eine Minute hat der Kandidat Zeit.
Das sieht anstrengend aus - die Hunziker: "Das ist sehr anstrengend!". Ach nee?!
Dann geht alles sehr schnell. 18 Sekunden vor Schluss schießt der Kandidat über das Zielband und ist glücklich.
Die erste Musikdarbietung folgt.
Nebenbei: wenn Sarah Connor cool gewesen wäre, hätte sie ihren Sohn "John" genannt.
Der Vesper-Eklat: Man ist sich uneins, ob man das überhaupt anbieten kann. Es stinkt ja - irgendwie befindet die Hunziker. Um keine Gebührengelder zu verschwenden verteilt es Gottschalk ans Publikum.
Dann wird mit der Sängerin geplaudert.
Zwischendurch wird das mampfende Publikum gezeigt.
Die Rückblickstimmung geht weiter, so wird allerlei Trivia zur Sendung aufgelistet. Ein Beispiel: In den bisherigen Geschichte der Sendung wurden zusammen schon über 60 Stunden überzogen.
Die nächste Wette.
Der elfjährige Hagen wettet, dass er eine Auwahl aus 100 AC/DC-Songs anhand eines dreisekündigen Gitarrensolos erkennen kann. Sehr fein.
Top die Wette gilt!
Also Gitarrensoli sind das nicht. Sondern Ausschnitte aus den jeweiligen Songs.
Der Bub sagt auch noch brav Album und Jahr auf. Nett.
Zur Auflockerung protzt der Kerl auch noch mit Thunderstruck. Das kann ich zwar auch, aber mit elf hatte ich das nicht drauf. Nebenbei: So flüssig bekäme ich das derzeit auch nicht hin. Respekt.
Sehr lustig, der Typ.
Die Wette ist gewonnen und die Hunziker wünscht sich "Highway to Hell". Leider muss noch Maffay einbezogen werden. Der hats nicht drauf. Der Bub schon.
Die Hunziker trübt die Stimmung wieder mit so Ansagen wie "Das war ein schöner Moment.". Peinlich.
Als Belohung gibts für Hagen eine Videoeinspielung von Angus Young und eine Gitarre mit Signatur und Widmung auf dem Schlagbrett. Sehr schön.
Maffay kommt als nächstes. Gottschalk "der hats nicht leicht nach dem Auftritt". haha. Recht hat er.
Der geht ernsthaft noch mit dem Tabaluga und Lily-Zeug hausieren. Unfassbar.
Noch nicht mal live das Ganze.
Das ist die beste Zeit um -richtig- Bier zu holen. #ineedarefill
Es folgt Rowan Atkinson (Hauptbeschäftigung: Sportwagen schrotten, Hobby: Filme drehen.).
Und natürlich: Werbung für einen Film.
Die nächste Wette:
Der Kandidat behauptet, dass er aus einer Gruppe von 30 Leuten drei von vier anhand der Geräusche, die diese beim Schlucken machen, erkennen kann.
Ach ja Kevin heisst er. Derzeit ist er auch nicht allein Zuhause. Er passt allerdings vom Alter perfekt in die "Kevin allein Zuhaus"-Zeit. Ein dunkles Zeitalter der Namensgebung.
Top die Wette gilt.
Der Kandidat analysiert den Schlucker als "Brunnenschluck". Sitzt dabei aber direkt neben den Leuten. Also ob der die nicht eher am Geruch erkennt...
Oder an anderen Dingen.
Man könnte auch sonstige Geräuschen machen. Also: Jede Menge Missbrauchspotential.
Mir persönlich ist diese Schluckdegustation von zuviel Schluckprosa durchzogen, davon lebt diese Wette allerdings.
Der Kandidat gewinnt und alle sind begeistert.
Darauf erstmal einen Galoppschluck Bier.
Irgendeine Comedy-Tante tritt auf. Befremdlich.
Ich glaub bei der Tante ist der Teleprompter abgestürzt und jetzt hängt sie!
Hahaha.
Jetzt läuft das Ding offenbar wieder, aber ich kann nicht sagen, dass ich einen Qualitätsanstieg der Gags ausmachen kann.
Es folgt:
Werbung für einen Film.
Gottschalk: bei den Wetten hatten wir "Mensch gegen Mensch, Mensch gegen Maschine"
Ich hoffe: Der Terminator kommt doch noch!
Muharrharr.
Der ganze Schmuh dient zur Ankündigung der sog. Nostalgie-Wette.
Es soll also eine alte Wette nachgestellt werden.
Am besten mit einem gedopten Pferd, finde ich.
Aber der Reihe nach.
Es soll eine Wette mit einem Pferd, einem Reitparcour und einem Typen der rennt und springt was das Zeug hält, nachgestellt werden. Das ganze wird vom großartigen Olli Dittrich präsentiert.
Aber nochmal der Reihe nach, nur zeitlich etwas früher einsteigend:
Bei der Wette tritt im Reitparcours ein Mensch gegen einen berittenen Menschen an. Der Kandidat behauptet den Parcours schneller absolvieren zu können.
Die Hunziker gibt leidet wieder an Sprachdurchfall: "Das wird spannend. Das wird spannend."
Ach nee?!?
Top die Wette gilt!
Reportiert von Olli Dittrich geht die berittene Michaels-Beerbaum in Vorleistung.
Und sie ist schnell, ma sagn.
Eine reine Weltmeisterin.
45,96 Sek.
Der Kandidat tritt an, ein reiner Parcours-Spezialist, ein Traceur, ma sagn.
Und der gibt schon ziemlich Matrix-maßig Gas.
Es sieht gut aus.
Aber leider reicht es nicht.
46,46 Sek.
Oh wie Schade.
Die nächste Musikdarbietung. #ineedarefill
Weiter gehts.
Ach nee, aber erstmal mit Sofageplänkel.
Zuvor aber Sofaplazierungsverwirrung.
Der zweite Teil der Wetten dass TOP 10 sind noch offen.
Platz 5: Madonna, 2005
4: Black Eyed Peas, 2009 (sehr bizarr, die haben sich vor die Bühne ihre eigenen Hansel hingestellt, die dann eine Choreographie abgespult haben... wers braucht.)
3: Maffey, 2010 (peinlich)
2: Take That, 1996, 2011 - war ja klar.
und
Platz 1: Michael Jackson, 1995 - Das war ebenfalls klar.
Die nächste Wette:
Neil Whyte - da muss ich immer an Walter White denken, tritt an.
Er behauptet von einem Gymnastikball zum nächsten hüpfen zu können.
Das ist mE kackschwer.
Ich bin gespannt.
Top die Wette gilt!
Das sieht richtig schwer aus. Aber der macht das gut. Er geht in die Hocke balanciert dann aus und springt auf den nächsten und so weiter. Leider hat er nach dem 15. Ball die Ballance verloren und das wars.
Aber toll war die Wette dennoch.
Es folgt:
Werbung für ein Kraftfahrzeug.
Nun kann man für den Wettkönig anrufen:
1. Schaumküsse
2. Rolltreppe
3. Schluckwette
4. Parcours
5. Bälle
Mein Tipp: Parcours oder Bälle.
Wohl eher Parcours. Wobei ich die Ballwette auch echt stark fand.
Zu den Favoriten kann man wohl noch den Schlucktypen zählen, der hat die Leute gut unterhalten, für mich aber kein Anwärter auf den Sieg.
Die Kinderwette ist natürlich außer Konkurrenz.
Apropos. Gottschalk, der Rebell, holt halt einfach noch mal Hagen ins Bild, obwohl das wohl nicht mehr erlaubt wäre. Meint er.
Jetzt gilt es die Zeit zu überbrücken bis der Wettkönig ermittelt ist.
Die Wettpaten sollen nun antreten, für ihren jeweiligen Kandidaten. Schade finde ich, dass nicht mehr zwischen richtig getippter Wette und falsch getippter Wette unterschieden wird.
Mit so Hüpfbällen sollen die Sofasitzer für ihren Kandidaten in den Wettstreit treten um für diesen eine Reise nach Las Vegas zu erstreiten.
Aber irgendwie geht das von den Teilnehmern nicht auf, irgendjemand kneift also. Zu so fortgeschrittener Stunde kann ich das auch nicht mehr auseinanderhalten, haha.
Aus dem Publikum muss daher noch einer ran.
Gut, für den Rolltreppentyp fehlt noch ein Hansel. Gottschalk übernimmt den Part.
Auf die Plätze fertig los!
Alle hüpfen zunächst homogen los.
Kurz vor dem Ziel haben sich zwei Hüpfer aus dem Hauptfeld herausgelöst: Bully und Hagen. Bully liegt kurz vor dem Ziel etwa einen Meter vorn, doch nun passiert etwas interessantes. Herbig macht unmittelbar vor der Ziellinie einen Schulterblick und erspäht Hagen als direkten Konkurrenten und hält darauf hin einen kurzen Moment inne, genau solange bis Hagen die Ziellinie überquert hat. Sehr lustig. Für den ungeübten Zuschauer hat das möglicherweise wie ein Photofinish ausgesehen. Sehr interessant.
Ganz großes Kino.
Ein enges Feld.
Der König ist gewählt!
2 % Klimmzüge
8 % Schlucken
14 % Bälle
15 % Rolltreppe
61 % Parcours
Sehr schön! Richtig getippt, ein würdiger Sieger.
Blumen werden noch verteilt.
Das wars.
Vielen Dank fürs Lesen.
Als kleines Fazit kann man sagen, dass heute eine tolle Sendung zu sehen war, ein schöner Gegensatz zur letzten "Wetten dass..?"-Sendung. Die Wetten waren alle schön anzusehen und das Sofa war nicht von überkandidelten wir-müssen-auf-den-Flieger-Promis besetzt - auch ein Umstand der Beachtung verdient. Selbst die wehmütigen Rückblicke und Verweise auf vergangene Sendungen waren vom Anteil her gut ausbalanciert.
Alles in allem tolle Sendung.
Was ist das beste an der "Wetten dass..?"-Sommerpause?
- Dass man sich nicht mehr so gut daran erinnert wie grottig die letzte Sendung war.
Aber, so ist das. Und so freut man sich vielleicht sogar ein wenig, dass der Samstag-Abend-Klassiker wieder aufgelegt wird. Ich jedenfalls freue mich und harre der Dinge, die da kommen mögen
Der Chef des Rings, Thomas Gottschalk, betritt den Saal. Er hat ein blaues, tapetenähnliches Sakko an - *büssschen* Eng, würde ich sagen. Es folgt das übliche Prozedere, Jubel, Geklatsche, Begrüßungsformeln. Die Hunziker -auch unter dem Stichwort "peinliches Armtattoo" bekannt- ist auch wieder dabei.
Die Sendung nimmt langsam an Fahrt auf und so nimmt der erste Gast, "Bully" Herbig, bereits auf dem Sofa Platz.
Es folgt:
Werbung für einen Film.
Nebenbei eine Einstellung auf ein Vesper, das auf einem Brettchen auf dem Tisch vor dem Sofa angerichtet ist.
Die Hunziker: "Bin gespannt wer heute Abend essen wird?"
Das klingt nach einer Drohung.
Die erste Wette:
Der Kandidat behauptet dass er 30 Klimmzüge machen kann und dabei 30 Schaumküsse (!) essen kann (auf eine "politisch korrekte" Bezeichnung legen alle peinlich genau wert).
(Nebenbei eine Annekdote: Einmal nannte ich diese Süßspeise "Mohrenkopf", zur Empörung einer farbigen Klassenkameradin. Ich solle das Zeug bitte "Negerkuss" nennen (!))
Aber zurück zur Sendung. Der Kandidat ist offenbar eine Laberbacke.
Gottschalk lässt ihn hierbei gewähren, es folgt ein Monolog des Kandidaten. Irgendwann wird die Wette eroiert.
Top die Wette gilt!
Der Kandidat hangelt sich wie auf einer horizontal aufgehängten Leiter von Sprosse zu Sprosse und isst hierbei brav die Schaumküsse.
Der Kandidat schwächelt ein paar Schaumküsse vor dem Ende der Wette.
Die Hunziker: "Möchtest Du Spucken?"
Sehr erheiternd.
Hoffentlich kommt mir der Satz im Verlauf der Sendung nicht wieder hoch. (pun intended)
Der Kandidat findet auch gleich eine Ausrede. Großes Kino.
Oh je Sarah Connor betritt den Saal.
Wo ist nur der Terminator, wenn man ihn braucht?
Skynet, bitte kommen!
Oh je - Teil 2, die ist echt gekleidet, wie eine frustrierte Erdkundelehrerin, die mich früher gängelte.
Es folgt: Klassisch Gottschalk´scher Nonsense-Talk.
Themengebiet: Stillen, Namenswahl und co.
Es folgen die Top 10 der ZDF Auftritte. Irgendwie seltsam, diese Rückblickstimmung. Gottschalk rekurriert auch ständig auf vergangene Zeitläufte. - Wer war wann vor wievielen Jahren schon mal da? Usw.
Selbstverständlich nimmt man zwischendurch auf den *Skandal*Auftritt von S. Connor im Jahre 2002 Bezug. #Gähn
Die Hunziker stellt die nächste Wette vor.
Eine "ganz tolle Wette" "richtig super" sei das, so die Hunziker. Der Kenner ahnt bereits: Das kann ja nix sein. Nun Gut, abwarten.
Der Kandidat wettet, dass er eine Rolltreppe mit seinem Trial-Rad entgegen der Laufrichtung der Rolltreppe nach unten hüpfen kann. Naja, nie-dagewesen ist was anderes. Nebenbei erörtert Gottschalk noch kurz die Lebensgeschichte des Kandidaten anhand seiner Tattoos. Wen es interessiert, der Großvater des Kandidaten heisst "Opa Werner".
Top die Wette gilt!
Eine Minute hat der Kandidat Zeit.
Das sieht anstrengend aus - die Hunziker: "Das ist sehr anstrengend!". Ach nee?!
Dann geht alles sehr schnell. 18 Sekunden vor Schluss schießt der Kandidat über das Zielband und ist glücklich.
Die erste Musikdarbietung folgt.
Nebenbei: wenn Sarah Connor cool gewesen wäre, hätte sie ihren Sohn "John" genannt.
Der Vesper-Eklat: Man ist sich uneins, ob man das überhaupt anbieten kann. Es stinkt ja - irgendwie befindet die Hunziker. Um keine Gebührengelder zu verschwenden verteilt es Gottschalk ans Publikum.
Dann wird mit der Sängerin geplaudert.
Zwischendurch wird das mampfende Publikum gezeigt.
Die Rückblickstimmung geht weiter, so wird allerlei Trivia zur Sendung aufgelistet. Ein Beispiel: In den bisherigen Geschichte der Sendung wurden zusammen schon über 60 Stunden überzogen.
Die nächste Wette.
Der elfjährige Hagen wettet, dass er eine Auwahl aus 100 AC/DC-Songs anhand eines dreisekündigen Gitarrensolos erkennen kann. Sehr fein.
Top die Wette gilt!
Also Gitarrensoli sind das nicht. Sondern Ausschnitte aus den jeweiligen Songs.
Der Bub sagt auch noch brav Album und Jahr auf. Nett.
Zur Auflockerung protzt der Kerl auch noch mit Thunderstruck. Das kann ich zwar auch, aber mit elf hatte ich das nicht drauf. Nebenbei: So flüssig bekäme ich das derzeit auch nicht hin. Respekt.
Sehr lustig, der Typ.
Die Wette ist gewonnen und die Hunziker wünscht sich "Highway to Hell". Leider muss noch Maffay einbezogen werden. Der hats nicht drauf. Der Bub schon.
Die Hunziker trübt die Stimmung wieder mit so Ansagen wie "Das war ein schöner Moment.". Peinlich.
Als Belohung gibts für Hagen eine Videoeinspielung von Angus Young und eine Gitarre mit Signatur und Widmung auf dem Schlagbrett. Sehr schön.
Maffay kommt als nächstes. Gottschalk "der hats nicht leicht nach dem Auftritt". haha. Recht hat er.
Der geht ernsthaft noch mit dem Tabaluga und Lily-Zeug hausieren. Unfassbar.
Noch nicht mal live das Ganze.
Das ist die beste Zeit um -richtig- Bier zu holen. #ineedarefill
Es folgt Rowan Atkinson (Hauptbeschäftigung: Sportwagen schrotten, Hobby: Filme drehen.).
Und natürlich: Werbung für einen Film.
Die nächste Wette:
Der Kandidat behauptet, dass er aus einer Gruppe von 30 Leuten drei von vier anhand der Geräusche, die diese beim Schlucken machen, erkennen kann.
Ach ja Kevin heisst er. Derzeit ist er auch nicht allein Zuhause. Er passt allerdings vom Alter perfekt in die "Kevin allein Zuhaus"-Zeit. Ein dunkles Zeitalter der Namensgebung.
Top die Wette gilt.
Der Kandidat analysiert den Schlucker als "Brunnenschluck". Sitzt dabei aber direkt neben den Leuten. Also ob der die nicht eher am Geruch erkennt...
Oder an anderen Dingen.
Man könnte auch sonstige Geräuschen machen. Also: Jede Menge Missbrauchspotential.
Mir persönlich ist diese Schluckdegustation von zuviel Schluckprosa durchzogen, davon lebt diese Wette allerdings.
Der Kandidat gewinnt und alle sind begeistert.
Darauf erstmal einen Galoppschluck Bier.
Irgendeine Comedy-Tante tritt auf. Befremdlich.
Ich glaub bei der Tante ist der Teleprompter abgestürzt und jetzt hängt sie!
Hahaha.
Jetzt läuft das Ding offenbar wieder, aber ich kann nicht sagen, dass ich einen Qualitätsanstieg der Gags ausmachen kann.
Es folgt:
Werbung für einen Film.
Gottschalk: bei den Wetten hatten wir "Mensch gegen Mensch, Mensch gegen Maschine"
Ich hoffe: Der Terminator kommt doch noch!
Muharrharr.
Der ganze Schmuh dient zur Ankündigung der sog. Nostalgie-Wette.
Es soll also eine alte Wette nachgestellt werden.
Am besten mit einem gedopten Pferd, finde ich.
Aber der Reihe nach.
Es soll eine Wette mit einem Pferd, einem Reitparcour und einem Typen der rennt und springt was das Zeug hält, nachgestellt werden. Das ganze wird vom großartigen Olli Dittrich präsentiert.
Aber nochmal der Reihe nach, nur zeitlich etwas früher einsteigend:
Bei der Wette tritt im Reitparcours ein Mensch gegen einen berittenen Menschen an. Der Kandidat behauptet den Parcours schneller absolvieren zu können.
Die Hunziker gibt leidet wieder an Sprachdurchfall: "Das wird spannend. Das wird spannend."
Ach nee?!?
Top die Wette gilt!
Reportiert von Olli Dittrich geht die berittene Michaels-Beerbaum in Vorleistung.
Und sie ist schnell, ma sagn.
Eine reine Weltmeisterin.
45,96 Sek.
Der Kandidat tritt an, ein reiner Parcours-Spezialist, ein Traceur, ma sagn.
Und der gibt schon ziemlich Matrix-maßig Gas.
Es sieht gut aus.
Aber leider reicht es nicht.
46,46 Sek.
Oh wie Schade.
Die nächste Musikdarbietung. #ineedarefill
Weiter gehts.
Ach nee, aber erstmal mit Sofageplänkel.
Zuvor aber Sofaplazierungsverwirrung.
Der zweite Teil der Wetten dass TOP 10 sind noch offen.
Platz 5: Madonna, 2005
4: Black Eyed Peas, 2009 (sehr bizarr, die haben sich vor die Bühne ihre eigenen Hansel hingestellt, die dann eine Choreographie abgespult haben... wers braucht.)
3: Maffey, 2010 (peinlich)
2: Take That, 1996, 2011 - war ja klar.
und
Platz 1: Michael Jackson, 1995 - Das war ebenfalls klar.
Die nächste Wette:
Neil Whyte - da muss ich immer an Walter White denken, tritt an.
Er behauptet von einem Gymnastikball zum nächsten hüpfen zu können.
Das ist mE kackschwer.
Ich bin gespannt.
Top die Wette gilt!
Das sieht richtig schwer aus. Aber der macht das gut. Er geht in die Hocke balanciert dann aus und springt auf den nächsten und so weiter. Leider hat er nach dem 15. Ball die Ballance verloren und das wars.
Aber toll war die Wette dennoch.
Es folgt:
Werbung für ein Kraftfahrzeug.
Nun kann man für den Wettkönig anrufen:
1. Schaumküsse
2. Rolltreppe
3. Schluckwette
4. Parcours
5. Bälle
Mein Tipp: Parcours oder Bälle.
Wohl eher Parcours. Wobei ich die Ballwette auch echt stark fand.
Zu den Favoriten kann man wohl noch den Schlucktypen zählen, der hat die Leute gut unterhalten, für mich aber kein Anwärter auf den Sieg.
Die Kinderwette ist natürlich außer Konkurrenz.
Apropos. Gottschalk, der Rebell, holt halt einfach noch mal Hagen ins Bild, obwohl das wohl nicht mehr erlaubt wäre. Meint er.
Jetzt gilt es die Zeit zu überbrücken bis der Wettkönig ermittelt ist.
Die Wettpaten sollen nun antreten, für ihren jeweiligen Kandidaten. Schade finde ich, dass nicht mehr zwischen richtig getippter Wette und falsch getippter Wette unterschieden wird.
Mit so Hüpfbällen sollen die Sofasitzer für ihren Kandidaten in den Wettstreit treten um für diesen eine Reise nach Las Vegas zu erstreiten.
Aber irgendwie geht das von den Teilnehmern nicht auf, irgendjemand kneift also. Zu so fortgeschrittener Stunde kann ich das auch nicht mehr auseinanderhalten, haha.
Aus dem Publikum muss daher noch einer ran.
Gut, für den Rolltreppentyp fehlt noch ein Hansel. Gottschalk übernimmt den Part.
Auf die Plätze fertig los!
Alle hüpfen zunächst homogen los.
Kurz vor dem Ziel haben sich zwei Hüpfer aus dem Hauptfeld herausgelöst: Bully und Hagen. Bully liegt kurz vor dem Ziel etwa einen Meter vorn, doch nun passiert etwas interessantes. Herbig macht unmittelbar vor der Ziellinie einen Schulterblick und erspäht Hagen als direkten Konkurrenten und hält darauf hin einen kurzen Moment inne, genau solange bis Hagen die Ziellinie überquert hat. Sehr lustig. Für den ungeübten Zuschauer hat das möglicherweise wie ein Photofinish ausgesehen. Sehr interessant.
Ganz großes Kino.
Ein enges Feld.
Der König ist gewählt!
2 % Klimmzüge
8 % Schlucken
14 % Bälle
15 % Rolltreppe
61 % Parcours
Sehr schön! Richtig getippt, ein würdiger Sieger.
Blumen werden noch verteilt.
Das wars.
Vielen Dank fürs Lesen.
Als kleines Fazit kann man sagen, dass heute eine tolle Sendung zu sehen war, ein schöner Gegensatz zur letzten "Wetten dass..?"-Sendung. Die Wetten waren alle schön anzusehen und das Sofa war nicht von überkandidelten wir-müssen-auf-den-Flieger-Promis besetzt - auch ein Umstand der Beachtung verdient. Selbst die wehmütigen Rückblicke und Verweise auf vergangene Sendungen waren vom Anteil her gut ausbalanciert.
Alles in allem tolle Sendung.
Donnerstag, 6. Oktober 2011
Mittwoch, 21. September 2011
Ankommen und Abschied
Ich bin zurück.
Seit Dienstag Nacht.
Im Gepäck hatte ich den letzten R.E.M. Bildband "Hello"; günstig in Vancouver erstanden...
...und jetzt löst sich die Band auf.
Ich bin schon leicht fassungslos.
Fassungslos im unpretentiösen Sinne. So unpretentiös wie R.E.M. Überhaupt ist R.E.M. für mich die beste unspektakuläre Rockband der Welt. "Unspektakulär" ist in diesem Zusammenhang ein Qualitätsmerkmal, dies gilt nicht zuletzt in unserer Welt der Superlative und der aufmerksamkeitsheischenden Darsteller.
Über Skype piepselt es mich an, dass dieser Schritt besser sei, als zu U2 oder den Rolling Stones zu werden.
Das stimmt wohl. Aber davon waren die Jungs doch Lichtjahre entfernt.
Mit der letzten Platte konnte ich nicht so viel anfangen, soviel sei zugegeben. Ein paar Chancen werde ich ihr nun wohl noch geben (müssen). Die vielen großen Songs bleiben. Die Band werde ich vermissen.
Seit Dienstag Nacht.
Im Gepäck hatte ich den letzten R.E.M. Bildband "Hello"; günstig in Vancouver erstanden...
...und jetzt löst sich die Band auf.
Ich bin schon leicht fassungslos.
Fassungslos im unpretentiösen Sinne. So unpretentiös wie R.E.M. Überhaupt ist R.E.M. für mich die beste unspektakuläre Rockband der Welt. "Unspektakulär" ist in diesem Zusammenhang ein Qualitätsmerkmal, dies gilt nicht zuletzt in unserer Welt der Superlative und der aufmerksamkeitsheischenden Darsteller.
Über Skype piepselt es mich an, dass dieser Schritt besser sei, als zu U2 oder den Rolling Stones zu werden.
Das stimmt wohl. Aber davon waren die Jungs doch Lichtjahre entfernt.
Mit der letzten Platte konnte ich nicht so viel anfangen, soviel sei zugegeben. Ein paar Chancen werde ich ihr nun wohl noch geben (müssen). Die vielen großen Songs bleiben. Die Band werde ich vermissen.
Sonntag, 11. September 2011
11. September
Chronistenpflicht.
Dieses Wort, welches Olli vom Schorleblog gerne benutzt, geht mir immer wieder bei dem heutigen Datum durch den Kopf. Allerdings passt der Begriff der Chronistenpflicht nur zur Hälfte. Denn die Chronistenpflicht betrifft die Außenwelt, die andere Hälfte richtet sich an die Innenwelt. Im wesentlichen Bedauere ich es, dass ich vor zehn Jahren meine Gedanken nicht festgehalten habe. Möglicherweise geht dieser Blogeintrag bereits schon jetzt in Richtung Belanglosigkeit. Aber ich versuche es dennoch:
Der 11. September jährt sich wieder ein Mal. Zehn Jahre ist es nun her. Der 11. September 2001 war ein Ereignis, das das 21. Jahrhundert eingeläutet hat. Es bedarf folgend auch keiner Superlative. Jeder, egal ob er damals schon bewusst das Weltgeschehen erlebt hat oder nicht, hat die Bilder irgendwann gesehen und kann dieses Ereignis in etwa einordnen.
Aus meiner persönlichen Perspektive folgte dem 11. September 2001 ein Jahrzehnt in dem ich vielleicht nicht erwachsen, aber doch alt geworden bin. Wie so viele meiner Leser auch.
In Anlehnung an das Attentat auf John F. Kennedy wird oft besprochen wo man zu dem Zeitpunkt war. Was das zur Sache tut, habe ich nie verstanden, aber der Vollständigkeit halber: Ich war Zuhause. Vor dem Fernseher. Wie der gefühlte Rest der Welt auch.
Zehn Jahre sind eine lange Zeit und dennoch vergehen sie schnell. Durch die Eigenheiten der menschlichen Wahrnehmung muss dies kein Widerspruch sein. Den Grundlevel an Schrecken vergisst man nicht. Details schon. Ich zumindest. Für mich ist nicht so, als wäre es Gestern gewesen. Dafür habe ich zu viel vergessen, zu viel verdrängt. Vielleicht ist das gut so.
Die USA hatten mit George W. Bush den denkbar schlechtesten Krisenmanager (nicht) gewählt (nebenbei: deshalb werde ich Al Gore immer verachten, hätte er die scheinbare Niederlage damals nicht akzeptiert, wäre möglicherweise vieles anders gekommen; nebenbei Teil 2: umso unglaublicher, dass jemand wie George W. Bush bei der folgendenden Wahl wohl wirklich gewählt wurde.).
Der Schrecken fand auf so vielen Ebenen die Möglichkeit sich auszubreiten:
- die Menschliche (die unmittelbaren Opfer)
- die Persönliche (inwieweit würde es mich und die Menschen die mir nahe stehen betreffen?)
- die Zeitgeschichtliche (eine Zeitenwende stand offensichtlich an, mit allen Unwägbarkeiten und Schrecken)
- die abstrakte menschliche Ebene (es würde mehr Blut fließen, nicht zuletzt das Blut derer, die mit dem Anschlag nichts zu tun haben)
- und sicherlich noch mehrere Ebenen, die ich jetzt nicht überrissen habe. Das möge der Leser für mich tun.
Viele der folgenden Ereignisse konnte man bereits an diesem Tage vorhersehen. Klar war damals bereits, dass Blut fließen und es sicher auch Krieg geben würde (s.o.). Egal gegen wen. Irgendwer musste bezahlen. Diese schrecklichen Automatismen verschrecken mich noch heute bis ins Mark. Das sind die gleichen Automatismen die auch Weltkriege ermöglichen. Die folgenden zehn Jahre wurden zwar anderthalb Stufen tiefer gekocht, ich bin mir aber nicht sicher, ob uns dies beruhigen muss.
Apropos, ich weiß nicht was es über mich aussagt, aber am 11. September 2001 selbst, und den diesem Datum folgenden Wochen, habe ich mir die folgenden Jahre zumindest im Großenganzen noch deutlich düsterer ausgemalt, als es letztlich -bisher- geschehen ist. Nicht im Sinne der Vorahnung eines Weltkrieges, mehr im Sinne einer düsteren Vorahnung, dass Leute die zu derartigen Anschlägen fähig sind alles zuzutrauen ist und man auch mit allen Möglichkeiten reagieren wird.
Andererseits, im Detail ereigneten sich schreckliche Dinge, die ich mir in meinen schlimmsten Albträumen nicht auszumalen vermochte.
Weiterhin ist Geschichte ein Prozess und der sich derzeit abzeichnende Niedergang der USA geht sicher auch auf die Fehlentscheidungen, die dem 11. September folgten, zurück.
Im Rückblick erschreckt mich am 11. September -jenseits einzelner Schicksale- am meisten und nachhaltigsten wie es die USA binnen kürzester Zeit geschafft haben, die Sympathie und Empathie, die man der ganzen Nation entgegen gebracht hat, zu verspielen.
Ich kann es bis heute nicht fassen.
Dieses Wort, welches Olli vom Schorleblog gerne benutzt, geht mir immer wieder bei dem heutigen Datum durch den Kopf. Allerdings passt der Begriff der Chronistenpflicht nur zur Hälfte. Denn die Chronistenpflicht betrifft die Außenwelt, die andere Hälfte richtet sich an die Innenwelt. Im wesentlichen Bedauere ich es, dass ich vor zehn Jahren meine Gedanken nicht festgehalten habe. Möglicherweise geht dieser Blogeintrag bereits schon jetzt in Richtung Belanglosigkeit. Aber ich versuche es dennoch:
Der 11. September jährt sich wieder ein Mal. Zehn Jahre ist es nun her. Der 11. September 2001 war ein Ereignis, das das 21. Jahrhundert eingeläutet hat. Es bedarf folgend auch keiner Superlative. Jeder, egal ob er damals schon bewusst das Weltgeschehen erlebt hat oder nicht, hat die Bilder irgendwann gesehen und kann dieses Ereignis in etwa einordnen.
Aus meiner persönlichen Perspektive folgte dem 11. September 2001 ein Jahrzehnt in dem ich vielleicht nicht erwachsen, aber doch alt geworden bin. Wie so viele meiner Leser auch.
In Anlehnung an das Attentat auf John F. Kennedy wird oft besprochen wo man zu dem Zeitpunkt war. Was das zur Sache tut, habe ich nie verstanden, aber der Vollständigkeit halber: Ich war Zuhause. Vor dem Fernseher. Wie der gefühlte Rest der Welt auch.
Zehn Jahre sind eine lange Zeit und dennoch vergehen sie schnell. Durch die Eigenheiten der menschlichen Wahrnehmung muss dies kein Widerspruch sein. Den Grundlevel an Schrecken vergisst man nicht. Details schon. Ich zumindest. Für mich ist nicht so, als wäre es Gestern gewesen. Dafür habe ich zu viel vergessen, zu viel verdrängt. Vielleicht ist das gut so.
Die USA hatten mit George W. Bush den denkbar schlechtesten Krisenmanager (nicht) gewählt (nebenbei: deshalb werde ich Al Gore immer verachten, hätte er die scheinbare Niederlage damals nicht akzeptiert, wäre möglicherweise vieles anders gekommen; nebenbei Teil 2: umso unglaublicher, dass jemand wie George W. Bush bei der folgendenden Wahl wohl wirklich gewählt wurde.).
Der Schrecken fand auf so vielen Ebenen die Möglichkeit sich auszubreiten:
- die Menschliche (die unmittelbaren Opfer)
- die Persönliche (inwieweit würde es mich und die Menschen die mir nahe stehen betreffen?)
- die Zeitgeschichtliche (eine Zeitenwende stand offensichtlich an, mit allen Unwägbarkeiten und Schrecken)
- die abstrakte menschliche Ebene (es würde mehr Blut fließen, nicht zuletzt das Blut derer, die mit dem Anschlag nichts zu tun haben)
- und sicherlich noch mehrere Ebenen, die ich jetzt nicht überrissen habe. Das möge der Leser für mich tun.
Viele der folgenden Ereignisse konnte man bereits an diesem Tage vorhersehen. Klar war damals bereits, dass Blut fließen und es sicher auch Krieg geben würde (s.o.). Egal gegen wen. Irgendwer musste bezahlen. Diese schrecklichen Automatismen verschrecken mich noch heute bis ins Mark. Das sind die gleichen Automatismen die auch Weltkriege ermöglichen. Die folgenden zehn Jahre wurden zwar anderthalb Stufen tiefer gekocht, ich bin mir aber nicht sicher, ob uns dies beruhigen muss.
Apropos, ich weiß nicht was es über mich aussagt, aber am 11. September 2001 selbst, und den diesem Datum folgenden Wochen, habe ich mir die folgenden Jahre zumindest im Großenganzen noch deutlich düsterer ausgemalt, als es letztlich -bisher- geschehen ist. Nicht im Sinne der Vorahnung eines Weltkrieges, mehr im Sinne einer düsteren Vorahnung, dass Leute die zu derartigen Anschlägen fähig sind alles zuzutrauen ist und man auch mit allen Möglichkeiten reagieren wird.
Andererseits, im Detail ereigneten sich schreckliche Dinge, die ich mir in meinen schlimmsten Albträumen nicht auszumalen vermochte.
Weiterhin ist Geschichte ein Prozess und der sich derzeit abzeichnende Niedergang der USA geht sicher auch auf die Fehlentscheidungen, die dem 11. September folgten, zurück.
Im Rückblick erschreckt mich am 11. September -jenseits einzelner Schicksale- am meisten und nachhaltigsten wie es die USA binnen kürzester Zeit geschafft haben, die Sympathie und Empathie, die man der ganzen Nation entgegen gebracht hat, zu verspielen.
Ich kann es bis heute nicht fassen.
Freitag, 9. September 2011
Vancouver, Erdbeben
Vor ca. anderthalb Stunden gab es in der Gegend von Vancouver Island ein Erdbeben der Stärke 6,7.
In der entsprechenden dpa-Meldung ist jedoch von Vancouver und den angrenzenden Inseln die Rede. In Vancouver Downtown habe ich erfreulicherweise nichts davon mitbekommen.
Das nur zur Klarstellung/Information.
In der entsprechenden dpa-Meldung ist jedoch von Vancouver und den angrenzenden Inseln die Rede. In Vancouver Downtown habe ich erfreulicherweise nichts davon mitbekommen.
Das nur zur Klarstellung/Information.
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